Thujen düngen leicht gemacht

Bei der Düngung von Thujen garantiert die Beachtung einiger weniger Punkte ein gesundes Wachstum über Jahrzehnte hinweg.Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen der Pflanzdüngung und dem regelmäßigen Düngen zur Unterstützung des Wachstums. Auch benötigen Thuja mehr Dünger als Solitäre, da sie in einer heftigeren Nahrungskonkurrenz stehen und vergleichsweise weniger Wurzelwerk ausbilden. Schließlich gibt vor der Pflanzung eine Bodenuntersuchung Auskunft darüber, wie nährstoffhaltig der Boden ist und welche Nährstoffe gegebenenfalls fehlen.

Zu den wichtigsten Nährstoffen zählen Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphorsäure, Kalk, Sauerstoff, Wasserstoff, Magnesium, Eisen und die vielfältigen Spurenelemente. Davon werden Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff aus Luft und Wasser entnommen, auf eine zusätzliche Zufuhr beim Düngen kann verzichtet werden. Anders sieht es bei den restlichen Nährstoffen aus, da sie dem Boden entnommen werden. Ist der Nährstoffgehalt des Bodens zu gering oder der Bedarf durch die enge Heckenbepflanzung besonders hoch, so sind diese Stoffe künstlich zuzuführen.

Bei der Pflanzdüngung ist zu unterscheiden, ob es sich um Containerpflanzen mit ausgebildeten Wurzelballen oder um wurzelnackte Pflanzen handelt. Erstere verfügen über eine Vorratsdüngung, weshalb zusätzliche Gaben bei der Pflanzung geringer ausfallen können. Grundsätzlich empfiehlt sich außer der Gabe von abgelagertem Mist die Beimengung der mit hohem Stickstoffgehalt ausgestatteten Hornspäne zum Pflanzsubstrat, bei recht sauren Böden unter Zusatz von Kalkstickstoff, der die Thujen auch mit Calcium und Magnesium versorgt, und schließlich von Urgesteinsmehl, das Eisen, Magnesium und Calcium enthält. Eine Handvoll Hornspäne pro Schubkarre Substrat ist vollauf genügend. Sie ist ein ausgezeichneter Langzeitdünger, da sie ihre Nährstoffe über einen langen Zeitraum abgibt.

Das regelmäßige Düngen erfolgt besonders zu Beginn der Vegetationsperiode durch Düngerzugabe zum Gießwasser oder durch Einarbeiten des Düngers um die Thujapflanze herum. Neben speziellen Koniferendüngern und Volldüngern wie etwa Nitrophoska, die Stickstoff, Phosphat, Kalium, Schwefel und Magnesium enthalten, gibt Blaukorn Stickstoff, Phosphat und Kalium ab, während Bittersalz besonders bei Magnesiummangel hilft. Die explizite Gabe von Spurenelementen ist meist unnötig, höchstens bei sehr leichten Böden und bei solchen mit sehr hohen pH-Werten von über 7,0 ist sie zu erwägen.