Tipps zur Pflanzung von Thuja

Der beste Pflanzzeitpunkt ist das Frühjahr. Die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Anwachsen der Thuja ist eine gute Vorbereitung des Bodens. Für Solitärpflanzen wird ein Pflanzloch ausgehoben, welches mindestens den doppelten Durchmesser und die doppelte Tiefe des Wurzelballens hat. Bei der Anlage einer Thujahecke ist besondere Sorgfalt geboten: da die Einzelpflanzen hier ziemlich eng stehen, ist der Nährstoffbedarf größer als bei Solitären. Es wird deshalb ein Graben von etwa 40 cm Breite und Tiefe ausgehoben, in welchen die Pflanzen dann gesetzt werden.

Am Tag vor der Pflanzung werden die kleinen Thuja aus dem Container genommen und in einer Wanne oder einem Eimer gewässert, damit der Wurzelballen zur Pflanzung völlig mit Wasser getränkt ist. Dann wird zunächst ein an Nährstoffen reiches Gemisch aus Kompost und gesiebtem Mutterboden unter Beifügung von Torfmull oder spezieller Pflanzerden hergestellt. Am besten wird dies mit einer Schaufel gut durchmischt und mit einer Gabe Langzeitdünger, Urgesteinsmehl oder Hornspäne versehen.

Damit wird dann das Pflanzloch bzw. der Pflanzgraben zu etwa einem Drittel angefüllt. Darauf werden dann die Thuja gesetzt und der verbleibende Raum im Pflanzloch mit Substrat angefüllt. Bei Hecken sollte der Pflanzabstand etwa 50 cm betragen, man benötigt also pro laufendem Meter Hecke zwei Thuja. Dann wird das Substrat leicht angedrückt, bevor man den geraden Stand der Thuja nochmals überprüft. Bei Hecken ist auch darauf zu achten, dass die Pflanzen genau in der Reihe stehen. Erst dann wird die Erde kräftig angedrückt und festgetreten. Das Niveau des Substrats sollte wenige Zentimeter tiefer als der umgebende Boden liegen, damit das Wasser nicht wegläuft.

Zuletzt folgt die wichtigste Arbeit: die Thuja müssen kräftig gewässert werden, bei trockener Witterung mindestens einmal am Tag. Dies ist wenigstens so lange zu wiederholen, bis die Thuja eingewurzelt sind, was man am Beginn des Höhenwachstums bemerkt.