Die richtige Pflege für Thuja

Der Lebensbaum ist eine besonders beliebte Pflanze in den einheimischen Gärten, da sie sich perfekt zur Bildung einer Hecke eignet und beliebig geschnitten werden kann. Auch die Pflege des Lebensbaums fällt leicht, da sie als anspruchslos gilt und nur ein gewisses Grundmaß an Umsorgung braucht, um gesund wachsen zu können.

Der richtige Standort
Zunächst muss der richtige Standort für den Lebensbaum ausgewählt werden, damit er eine gute Grundlage von Anfang an für die weitere Pflege hat. Die Art braucht grundsätzlich viel Licht: Deswegen muss ein Platz an der Sonne oder zumindest im hellen Halbschatten ausgewählt werden. Da Thujen einen feuchten Lebensraum benötigen, sollte entsprechendes Substrat gewählt werden: Besonders förderlich für ihr Wachstum ist eine Oberfläche aus Mulch, da die Pflanzen besser auf Staunässe als auf Trockenheit reagieren. Der Boden sollte lediglich kalkhaltig sein - ansonsten kommt der Lebensbaum grundsätzlich mit jeder Art von Boden aus. weitere Informationen zur Standortwahl

Der Schnitt
Thujen werden im Frühling geschnitten, sobald die ersten Neutriebe zu erkennen sind. Da sie in dieser Zeit schnell wachsen, sehen sie nicht lange unnatürlich oder unschön verschnitten aus. Später sollte man mit dem Schneiden allerdings aufpassen - im Sommer gilt, nur einige wenige Neutriebe zurückzuschneiden, da der Lebensdaum späteren Schnitt nicht so gut verträgt. Besondere Vorsicht ist bei altem Holz geboten: Grundsätzlich nimmt die Art ständiges Zurückschneiden nicht übel, aber nur, wenn es sich um Neutriebe handelt. Bereits verholzte Bestandteile müssen unbedingt erhalten bleiben, da das Entfernen des alten Holzes dem Baum schadet. weitere Informationen zum Schnitt

Was muss bei Thujen beachtet werden?
Bei der Pflege des Lebensbaums muss man beachten, dass alle Bestandteile der Pflanze giftig sind. Wer mit der Pflanze in direkte Berührung kommt oder ihre Säfte berührt, muss darauf achten, anschließend nicht mit der Hand über den Mund zu fahren. Die Art wächst eher langsam bis mittelmäßig schnell - geringes Wachstum ist daher kein Grund zur Sorge. Auch muss man sich keine Gedanken darüber machen, dass sich die Nadeln im Winter braun verfärben. Dies dient dem Frostschutz der Pflanze und ist eine natürliche Entwicklung, die sich im Frühling wieder zurückbildet - bei manchen Arten des Lebensbaums tritt sie auch gar nicht auf.